Aktuell sind 1709 Arten gelistet
Der Sperber ist der kleinste heimische Greifvogel. Sie erbeuten andere Vögel bis zur größe von Tauben oder Elstern. Die Männchen sind deutlich kleiner als die Weibchen und haben eine mehr orangene Zeichnung an Kehle und Brust.
Der Mäusebussard ist der häufigte Greifvogel in Deutschland. Er ist recht variabel gefärbt. Man erkennt ihn im Flug aber recht gut an seine Silhoutte. Er ernährt sich überwiegend von Nagern die er meist aus der Ansitzjagd heraus erbeutet. Ihre Nester bauen sie meist auf großen Bäumen.
Ort: Kaltehofe | Datum: 2012.04.21 | Ort: Kirchwerder | Datum: 2016.07.24 |
Männchen von Krähe verfolgt | Im Flug |
Die Rohrweihe ist ein eher seltener Greifvogel, der vor allem Flusstäler mit Röhricht bewohnt. Sie jagd vor allem kleinere Vögel aber auch andere kleinere Tiere.
Ort: Heiligenhafen | Datum: 2018.08.24 | Ort: Othmarschen | Datum: 2020.04.25 | Ort: Wedeler Marsch | Datum: 2022.04.18 |
Sitzend mit Kiebitzen | Im Flug | Im Flug | |||
Der Seeadler bewohnt verschiedene Habitate mit hinreichend großen Gewässern. Hier fängt er Fische und besonders im Winter auch Wasservögel. Der Seeadler fängt nur selten Säugetiere. Er ist paläarktissch verbreitet. Die Art hatte zunächst durch Jagd und im 20. Jahrhundert hauptsächlich durch Vergiftungen mit Pestiziden und Blei extreme Bestandseinbußen hinnehmen müssen. In den letzten Jahren erholen sich die Bestände in Deutschland wieder ein wenig. Der Seeadler ist der größte heimische Greifvogel der kein Geier ist. In Deutschland sind die Geier allerdings extrem selten.
Ort: Kirchwerder | Datum: 2016.03.27 | Ort: Boberg | Datum: 2020.04.18 |
Im Flug | Kein Kommentar |
Der Rotmilan hat einen markant gegabelten Schwanz. Die Tiere sind für Raubvögel recht gesellig und man trifft sie oft in Grüppchen. Die Tiere sind im Mittleren und südlichen Europa verbreitet mit schwerpunkt in Deutschland. Die Art ist, wie die meisten Raubvögel, eher selten. Er bewohnt die eher offenen Kulturlandschaften, braucht jedoch geeignete Bäume zum Brüten. Er ist ein recht wenig wählerischer Raubvogel und nimmt Nagetiere, Vögel, Fisch oder gelegentlich auch Aas oder Insekten. Die Tiere scheinen, wie die meisten Raubvögel, auch durch Bejagung stark dezimiert worden zu sein. Anscheinend fallen noch heute viele Tiere Gift zum Opfer. Eine Tatsache die ich in der heutigen Zeit für außerordentlich schäbig halte.